Cheers ohne Alkohol: Die Generation Z der Cocktailbars
6. Oktober 2026 3 Min. Lesezeit Tim

Cocktails gehören für viele zu einem gelungenen Event einfach dazu. Doch während früher die Frage vor allem lautete, welcher Drink es sein darf, kommt heute immer häufiger eine andere dazu: Geht das auch alkoholfrei?
Die Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen wächst und verändert damit auch die klassische Cocktailbar. Immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung und einen bewussten Umgang mit Alkohol und möchten beim Anstoßen aber trotzdem nicht auf das besondere Erlebnis eines handwerklich zubereiteten Drinks verzichten. Man könnte sagen: Die alkoholfreie Cocktailwelt ist die Generation Z der Cocktailbars. Sie bringt neue Ideen, neue Geschmäcker und vor allem ein neues Verständnis davon mit, was ein guter Drink eigentlich können muss.
Alkoholfrei heißt längst nicht mehr langweilig
Wer heute alkoholfrei bestellt, muss sich nicht mehr mit Wasser, Softdrinks oder einer einfachen Saftschorle zufriedengeben. Wir führen viele Klassiker der Cocktailwelt auch als 0,0-%-Variante.
So bereiten wir beispielsweise Klassiker mit alkoholfreiem Tanqueray Gin oder Captain Morgan zu, um das typische Geschmacksprofil ins Glas zu bekommen. Auch ein Aperol Spritz lässt sich mit alkoholfreiem Sekt als Variante ohne Alkohol umsetzen und natürlich noch viele weitere genauso.
Das Entscheidende dabei: Der Drink soll nicht wie eine abgespeckte Version des Originals wirken. Er soll sich wie ein vollwertiger Cocktail anfühlen, mit passender Rezeptur, hochwertiger Präsentation und dem kleinen Moment, in dem aus verschiedenen Zutaten ein besonderer Drink entsteht.
Neue Drinks statt nur alter Klassiker
Der Wandel beschränkt sich dabei nicht darauf, bestehende Cocktails einfach alkoholfrei nachzubauen. Die Entwicklung lässt uns den Spielraum, komplett neue Kreationen zu erschaffen.
Ein Beispiel ist der Berry Rosmarin Fizz mit Wildberry und Rosmarin. Oder der Arnold Palmer, der Schwarztee mit Zitronenlimonade verbindet und damit eine ganz eigene Geschmackswelt eröffnet. Solche Drinks zeigen, dass alkoholfreie Cocktails nicht nur eine Alternative zu bekannten Klassikern sein müssen. Sie können eigenständige Kreationen sein, die auch eingefleischte Cocktailfans neugierig machen.
Genau hier wird es für uns besonders spannend: Wir sind ständig am Ausprobieren, Kombinieren und Weiterentwickeln und suchen nach neuen Rezepturen, Zutaten und Kombinationen, mit denen wir unser Portfolio noch abwechslungsreicher machen können. Denn eine gute alkoholfreie Cocktailkarte sollte genauso viel Auswahl und Kreativität bieten wie ihr alkoholisches Pendant.
Klassische Cocktailbar oder alkoholfrei? Warum nicht beides?
Natürlich bedeutet der Trend zu alkoholfreien Drinks nicht, dass die klassische Cocktailbar verschwindet. Ganz im Gegenteil: Das eine schließt das andere nicht aus.
Wer einen klassischen Cocktail mit Alkohol genießen möchte, soll das weiterhin können. Gleichzeitig sollte aber auch niemand das Gefühl haben, bei der alkoholfreien Variante nur die zweite Wahl zu sein.
Eine Möglichkeit ist deshalb eine gemeinsame Karte, auf der alkoholische und alkoholfreie Drinks klar gekennzeichnet sind. Unser Favorit ist jedoch eine andere Lösung: zwei eigenständige Bars, eine alkoholische und eine alkoholfreie.
Das schafft eine klare Orientierung für die Gäste und macht die alkoholfreie Auswahl zu einem eigenständigen Erlebnis. Niemand muss sich erst durch eine Karte mit alkoholischen Drinks arbeiten, um die passenden Alternativen zu finden. Gleichzeitig hat die Aufteilung einen ganz praktischen Vorteil: Der Andrang verteilt sich auf zwei Bars. Dadurch können Bestellungen schneller aufgenommen und Drinks effizienter zubereitet werden.
Die Bar der Zukunft ist vielseitiger
Die Cocktailbar entwickelt sich weiter. Es geht nicht mehr darum, Alkohol als selbstverständlichen Bestandteil eines guten Drinks zu betrachten. Stattdessen entstehen immer mehr Möglichkeiten, Genuss, Handwerk und gemeinsames Anstoßen miteinander zu verbinden, unabhängig davon, ob Alkohol im Glas landet oder nicht.
Für Events bedeutet das vor allem eines: mehr Auswahl für die Gäste und mehr Möglichkeiten für die Gestaltung der Bar.
Denn am Ende geht es nicht darum, zwischen klassischer Cocktailbar und alkoholfreiem Angebot zu entscheiden. Es geht darum, beides so zusammenzubringen, dass jeder Gast seinen passenden Drink findet und trotzdem das gleiche Gefühl bekommt: Cheers!