Unordnung im Lager? Nicht mit Manu!
6. Oktober 2026 6 Min. Lesezeit Tim

Montagmorgen im Eventlager. Für viele beginnt die Woche mit dem ersten Kaffee und dem Blick auf den Kalender. Für Manu, unseren Lagerchef, beginnt sie mit einem Rundgang durch das Lager.
Und der hat es heute in sich.
Hochsaison bedeutet volle Auftragsbücher, viele Veranstaltungen und vor allem: viel Material, das am Wochenende unterwegs war und jetzt wieder zurückkommt.
Direkt hinter der Lagertür stehen schon die Faema Emblema A2 und die Mahlkönig e65s aus der Kaffeebar vom Sonntag. Daneben warten rund 250 Tassen darauf, gespült und wieder an ihren Platz gebracht zu werden. Und auch vom Casinoevent am Freitagabend ist noch einiges zurück: Zwei BJ Tische und zwei Roulettische müssen wieder an ihren vorgesehenen Platz.
Manu schaut sich das Ganze an. Einmal tief durchatmen.
Dann geht es los.
Denn heute wird nicht nur aufgeräumt. Im Laufe des Tages kommen noch die Abbau-Materialien von zwei weiteren Veranstaltungen zurück. Das bedeutet: Was morgens sortiert wird, kann nachmittags schon wieder durch neues Material ergänzt werden.
Wie sortiert man Material im Eventlager?
Manu kämpft sich durch den Dschungel aus Material. Kabel liegen durcheinander, daneben warten Lichter, Möbel, Technik und Eventmodule auf ihren nächsten Einsatz.
Damit daraus kein dauerhaftes Chaos entsteht, braucht es vor allem eine klare Grundordnung. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht unbedingt: Wie groß ist das Teil? Oder welche Farbe hat es?
Sondern:
Wofür wird es gebraucht?
So lassen sich beispielsweise Beleuchtung & Ambiente, Beschallung & Tontechnik, Eventausstattung & Mobiliar, Eventmodule und Infrastruktur als eigene Bereiche organisieren.
Bei der Beleuchtung findet Manu beispielsweise den Moving Head - LED Spot AURO Z300 und die Lichterkette (verschiedene Birnen). Die Tontechnik bekommt ihren eigenen Bereich mit Equipment wie dem Beschallungsset Medium - Seeburg X6/G1501 oder dem Mikrofonstativ K&M, schwarz 210/9B.
Auch die Kaffeemaschine bekommt ihren festen Platz. Genauso wie die einzelnen Fun-Module.
Denn genau das ist das Prinzip: Erst sortieren, dann beschriften und jedem Teil einen festen Platz geben.
So weiß nicht nur Manu, wo etwas hingehört. Auch das Team kann sich orientieren, wenn kurzfristig Material für den nächsten Auftrag zusammengestellt werden muss.
Kabel sehen gleich aus. Sind sie aber nicht.
Als Nächstes geht es an die Kabel.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Kabel einfach Kabel sind. Manu weiß es besser.
Wenn kurzfristig ein Schuko 5m Kabel, ein Schuko 25m Kabel oder ein Kabel - Schuko - Trommel 50m 3 G2,5 gebraucht wird, möchte niemand erst einen halben Kabelstapel durchsuchen.
Deshalb werden Kabel nach Typ und Länge gebündelt und die Bezeichnung direkt am Lagerplatz sichtbar gemacht.
Auch die Kabelbrücken bekommen ihren eigenen Bereich. Die Kabelbrücke - Defender Mini 3 Kanäle 100 cm und die Kabelbrücke - Defender Office - schwarz 87x12x2,1cm 4 Kanäle gehören zwar beide zur Infrastruktur, landen aber nicht einfach gemeinsam in einem unbeschrifteten Stapel.
Manu kennt das Prinzip: Was zusammengehört, wird zusammen gelagert. Was verwechselt werden könnte, wird eindeutig gekennzeichnet.
Bei der Tontechnik funktioniert es genauso. Mikrofone und Zubehör werden gemeinsam auffindbar gemacht. Das Sennheiser Mikro e865S und das Sennheiser HSP 4 EW-3 Headset, beige haben deshalb ihren festen Platz.
Und wenn Manu schon dabei ist, werden auch die Kaffeemaschine und die einzelnen Fun-Module wieder sauber eingeordnet.
Denn genau diese Kleinigkeiten entscheiden später darüber, ob ein Packvorgang schnell erledigt ist oder zur Schatzsuche wird.
Möbel und Module brauchen ihren eigenen Platz
Weiter geht es zu den Möbeln.
Hier gilt eine ziemlich einfache Regel: Stühle zu Stühlen, Tische zu Tischen und Sitzmöbel zu Sitzmöbeln.
Der Bankettstuhl Deluxe, schwarz gehört also nicht zwischen den Havanna Sessel Lounge und den Barhocker Ole Chrom/HPL schwarz.
Auch bei Tischen hilft eine klare Zuordnung. Der Banketttisch 180 cm rund, Holz bekommt seinen festen Platz, genauso wie der Biertisch 220 cm Länge / 50cm Breite.
Und dann sind da noch die Eventmodule. Tischkicker und Atari Pong Table werden ebenfalls als eigene Eventmodule gekennzeichnet. Schließlich möchte Manu beim nächsten Auftrag nicht zwischen Möbeln nach einem Fun-Modul suchen.
Ein ähnliches Prinzip gilt für die Fotohintergründe. Zwischen Stühlen und Tischen würde ein Hintergrund schnell übersehen werden. Deshalb gibt es auch dafür einen eigenen Bereich.
Dort findet Manu das Fotohintergrund Set 2 x Stativ, Querstange schwarz, den Fotohintergrund "Holz" 1,5m x 2m und den Fotohintergrund individualisierbar.
Das passende Zubehör bleibt möglichst in der Nähe, aber klar getrennt von den Hintergründen selbst.
Licht, Ton und Fun-Module: Was gehört für einen Einsatz zusammen?
Mittlerweile ist es später Vormittag. Das Lager sieht wieder deutlich strukturierter aus.
Aber Manu denkt schon weiter.
Denn ein aufgeräumtes Lager ist schön. Noch wichtiger ist allerdings, dass beim nächsten Auftrag auch alles schnell zusammengestellt werden kann.
Deshalb orientiert sich die Ordnung nicht nur an einzelnen Produktkategorien, sondern auch an typischen Einsätzen.
Für eine Lichtgruppe könnten beispielsweise das Astera - Tube FP1 Titan -Tourcase 8 Stück IP65 und die Astera Freedom Sticks gemeinsam auffindbar sein.
Für die nächste Beschallung stehen die Lautsprecher aktiv - JBL - EON 615 bereit. Die passenden Mikrofone sind ebenfalls schnell zu finden.
Und auch bei einem Fun-Modul sollte Manu nicht erst überlegen müssen, wo das passende Zubehör liegt.
Eine einfache Packliste mit den Produktbezeichnungen, die auch am Lagerplatz stehen, hilft dabei. So wird aus der Lagerordnung direkt eine praktische Vorbereitung für den nächsten Auftrag.
Und dann klingelt das Telefon
Mittlerweile ist Mittag.
Manu hat einen großen Teil des Materials wieder einsortiert. Die Faema Emblema A2 steht an ihrem Platz, die Mahlkönig e65s ist verstaut, die 250 Tassen sind gespült und die Casinoausstattung ist wieder ordentlich einsortiert.
Dann kommt die Nachricht:
Der Abbau der nächsten Veranstaltung ist unterwegs.
Und damit beginnt das Spiel von vorne.
Am Nachmittag kommen die Materialien von zwei weiteren Veranstaltungen zurück. Möbel, Technik, Kabel, Eventmodule und weiteres Equipment werden ausgeladen.
Jetzt zeigt sich, ob die Ordnung wirklich funktioniert.
Denn ein gutes Eventlager muss nicht nur ordentlich aussehen, wenn alles an seinem Platz steht. Es muss vor allem damit umgehen können, dass ständig Material rausgeht, zurückkommt, geprüft, gereinigt, sortiert und wieder eingelagert wird.
Manu nimmt die ersten Teile entgegen und weiß genau, wohin sie gehören.
Die Kabel kommen zurück zu den Kabeln. Die Technik zur Technik. Die Möbel an ihren Platz. Die Eventmodule in ihren Bereich.
Und morgen beginnt alles wieder von vorne.
Ordnung ist kein Selbstzweck
Am Ende geht es im Eventlager nicht darum, dass jedes Regal perfekt aussieht.
Es geht darum, dass Manu und das gesamte Team jederzeit wissen, was vorhanden ist, wo es steht und wie schnell es für den nächsten Einsatz bereitgestellt werden kann.
Denn wenn am Mittwochmorgen wieder eine Veranstaltung vorbereitet wird, möchte niemand eine Stunde lang nach einem Schuko 25m Kabel, den Astera Freedom Sticks oder einem Barhocker Ole Chrom/HPL schwarz suchen.
Damit Kunden bei uns Eventequipment mieten können, muss das Material gefunden werden, wenn es gebraucht wird.
Und genau dafür gibt es Manu.
Unser Lagerchef kennt den Dschungel. Er weiß, wo alles steht. Und selbst am Montagmorgen in der Hochsaison behält er den Überblick. Denn ein gutes Event startet mit einer exzellenten Logistik.